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ADS-L Gleitschirm Schweiz: Pflicht, FLARM & Geräte 2026/27

ADS-L für Gleitschirme in der Schweiz: Pflicht, FLARM und geeignete Geräte

Elektronische Sichtbarkeit wird für Gleitschirmpiloten in der Schweiz immer wichtiger. Mit dem Projekt FASST-CH plant das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, die elektronische Sichtbarkeit im Schweizer Luftraum künftig verbindlich zu regeln.

Dabei fällt besonders häufig der Begriff ADS-L. Gleichzeitig nutzen viele Gleitschirmpiloten bereits FANET und FLARM.

Doch was ist ADS-L genau? Was ist der Unterschied zwischen ADS-L, FLARM und FANET? Wird ADS-L für Gleitschirme in der Schweiz Pflicht? Und welche Variometer unterstützen die neue Technologie bereits?

In diesem Ratgeber erklären wir Dir die wichtigsten Unterschiede und zeigen, worauf Du bei einem neuen Variometer achten solltest.

Was ist ADS-L?

ADS-L steht für Automatic Dependent Surveillance – Light.

ADS-L wurde speziell als leichte und kostengünstige Technologie zur elektronischen Sichtbarkeit entwickelt. Ein kompatibles Gerät kann unter anderem seine Position aussenden, damit andere entsprechend ausgerüstete Luftraumteilnehmer das Luftfahrzeug elektronisch erkennen können.

Für Gleitschirme ist dabei vor allem ADS-L Out relevant.

Das bedeutet:

  • Dein Gerät sendet Deine Position
  • andere kompatible Systeme können Dich elektronisch erkennen
  • Deine Sichtbarkeit gegenüber anderen Luftraumteilnehmern wird verbessert
  • das klassische Prinzip «See and Avoid» bleibt trotzdem bestehen

ADS-L arbeitet im SRD-860-Frequenzbereich und ist insbesondere für leichte und nicht zertifizierungspflichtige Luftfahrzeuge interessant.

Wird ADS-L für Gleitschirme in der Schweiz Pflicht?

Das BAZL plant im Rahmen von FASST-CH, im Verlauf des Jahres 2027 eine Pflicht zur elektronischen Sichtbarkeit in die bestehende Schweizer Regulierung aufzunehmen.

Nach Einführung ist nach aktuellem Plan eine Übergangsfrist von einem Jahr vorgesehen.

Das langfristige Ziel ist, dass bis 2028 praktisch alle bemannten Luftfahrzeuge in der Schweiz elektronisch sichtbar sind.

Für Gleitschirme und Hängegleiter sieht die aktuelle Technologie-Empfehlung des BAZL ADS-L Out als geeignete Lösung vor.

Wichtig:

Die definitive Regelung ist noch nicht verabschiedet. Anforderungen und Zeitplan können sich deshalb bis zur endgültigen Einführung noch ändern.

Wer heute ein neues Variometer kauft, sollte ADS-L jedoch bereits berücksichtigen.

Warum ist ADS-L für Gleitschirmpiloten interessant?

  • Gleitschirme bewegen sich oft gemeinsam mit:
  • Segelflugzeugen
  • Helikoptern
  • Motorflugzeugen
  • anderen Gleitschirmen
  • Hängegleitern
  • Drohnen und zukünftigen unbemannten Luftfahrtsystemen

Im Gegensatz zu klassischen Transpondern sind Gleitschirme hinsichtlich Gewicht, Stromverbrauch und Platz stark eingeschränkt.

ADS-L wurde deshalb als vergleichsweise leichte und energieeffiziente Technologie entwickelt.

Für uns Gleitschirmpiloten bedeutet das vor allem:

Elektronisch gesehen werden, ohne einen klassischen Mode-S-Transponder mitführen zu müssen.

ADS-L und FLARM – was ist der Unterschied?

ADS-L und FLARM werden häufig miteinander verwechselt. Beide erhöhen die elektronische Sichtbarkeit, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze.

Funktion ADS-L FLARM
Elektronische Sichtbarkeit Ja Ja
Positionsübertragung Ja Ja
Schwerpunkt Sichtbarkeit / E-Conspicuity Verkehrserkennung und Kollisionswarnung
Für zukünftige Schweizer Regelung relevant Ja Nicht alleine
Für Gleitschirme geeignet Ja Ja
Nahbereichs-Verkehrserkennung abhängig vom Gerät sehr gut geeignet

Vereinfacht gesagt:

  • ADS-L hilft dabei, gesehen zu werden.
  • FLARM hilft dabei, anderen Verkehr zu erkennen und mögliche Konflikte einzuschätzen.

Die beiden Technologien ersetzen sich deshalb nicht zwingend, sondern können sich ergänzen.

Und was ist FANET?

FANET steht für Flying Ad-hoc Network.

Das System wurde speziell für den Flugsport entwickelt und ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen kompatiblen Instrumenten.

Je nach Gerät können damit beispielsweise folgende Informationen ausgetauscht werden:

  • Position anderer Piloten
  • Pilotendaten
  • Trackinginformationen
  • Wetterdaten von FANET-Wetterstationen
  • FANET ist bei Gleitschirmpiloten bereits stark verbreitet.

Das BAZL empfiehlt aktuell ausdrücklich, bestehende Technologien wie FANET beziehungsweise FANET+ während der Einführung von ADS-L weiter zu verwenden und kompatible Geräte auf den ADS-L-Standard aufzurüsten.

ADS-L, FANET und FLARM zusammen

Ein modernes Variometer kann heute mehrere Systeme kombinieren.

Das ist aus Sicht eines Gleitschirmpiloten besonders interessant:

FANET
für Kommunikation und Positionsaustausch innerhalb der Flugsport-Community.

FLARM
für Verkehrsinformationen und Kollisionswarnungen gegenüber entsprechend ausgestatteten Luftfahrzeugen.

ADS-L
für die zukünftige standardisierte elektronische Sichtbarkeit im Schweizer Luftraum.

Ein Gerät mit mehreren Technologien bietet deshalb eine deutlich breitere Abdeckung als ein Instrument, das nur ein einzelnes System unterstützt.

ADS-L Out und ADS-L In – was bedeutet das?

Beim Kauf eines neuen Geräts solltest Du zwischen Out und In unterscheiden.

ADS-L Out

Das Gerät sendet Deine Position.

Andere kompatible Systeme können Dich dadurch sehen.

Für Gleitschirme ist ADS-L Out nach aktuellem Stand die entscheidende Funktion hinsichtlich der geplanten Schweizer Anforderungen.

ADS-L In

Das Gerät kann ADS-L-Signale anderer Luftfahrzeuge empfangen und darstellen.

Das bedeutet: Du wirst nicht nur gesehen, sondern kannst abhängig vom Gerät auch andere Teilnehmer erkennen.

ADS-L In/Out

Die technisch interessanteste Lösung kombiniert beide Funktionen:

  • eigene Position aussenden
  • andere ADS-L-Teilnehmer empfangen

Für Piloten, die viel XC fliegen oder häufig in stark frequentierten Gebieten unterwegs sind, kann eine solche Lösung besonders interessant sein.

Welche ADS-L Variometer gibt es für Gleitschirme?

Immer mehr aktuelle Variometer unterstützen ADS-L bereits oder können per Software beziehungsweise Freischaltung erweitert werden.

SKYTRAXX 5, XC Tracer Maxx III & weitere

DasSKYTRAXX 5, Skytraxx 5 Mini, XC Tracer Maxx III, XC Tracer Mini V, Air3 7.35+ und das Syride Evo V2 ADS-L gehören aktuell zu den interessantesten Instrumenten für Piloten, die Navigation, Variometer, FANET, FLARM und ADS-L in einem Gerät möchten.

Aktuelle Versionen unterstützen:

  • FANET
  • FLARM
  • ADS-L
  • GPS-Navigation
  • Luftraumdarstellung
  • Verkehrsdarstellung
  • XC-Funktionen
  • Thermikfunktionen

ADS-L ready – was bedeutet das?

Bei einigen Geräten findest Du die Bezeichnung ADS-L ready.

Das bedeutet nicht zwingend, dass ADS-L bereits aktiv ist.

Je nach Hersteller kann notwendig sein:

  • Firmware-Update
  • Softwarefreischaltung
  • kostenpflichtige Aktivierung
  • aktuelle Geräteversion

Beim Kauf solltest Du deshalb genau prüfen, ob ADS-L bereits aktiv ist oder lediglich technisch vorbereitet wurde.

Kann ich mein vorhandenes Variometer nachrüsten?

Bei vielen aktuellen Geräten ist eine Nachrüstung möglich.

Das BAZL weist darauf hin, dass zahlreiche bereits eingesetzte Geräte ADS-L über ein Software-Update unterstützen können.

Ob Dein Instrument kompatibel ist, hängt jedoch von Hersteller, Modell, Hardwareversion und Firmware ab.

Bei älteren Variometern lohnt sich deshalb eine individuelle Prüfung.

ADS-L Förderung in der Schweiz

Für die Umstellung auf elektronische Sichtbarkeit stellt die Schweiz finanzielle Unterstützung über die Spezialfinanzierung Luftverkehr bereit.

Für Gleitschirme gibt es dabei eine Besonderheit:

Piloten müssen die Förderung nach Angaben des BAZL nicht zwingend selbst beantragen.

Bei Gleitschirmen kann die finanzielle Unterstützung über teilnehmende Hersteller oder Händler abgewickelt werden.

Wenn Du ein ADS-L-kompatibles Gerät kaufen möchtest, lohnt es sich deshalb zu prüfen, ob Hersteller oder Händler am entsprechenden Förderprogramm teilnehmen.

Muss ich jetzt sofort ein ADS-L Gerät kaufen?

Aktuell besteht noch keine definitiv in Kraft gesetzte allgemeine ADS-L-Pflicht für Gleitschirme.

Wenn Du bereits ein modernes FANET- oder FLARM-Instrument besitzt, solltest Du zuerst prüfen, ob Dein Gerät per Firmware oder Freischaltung ADS-L-fähig gemacht werden kann.

Wenn Du jedoch ohnehin ein neues Variometer kaufen möchtest, empfehlen wir, heute bereits auf ADS-L-Kompatibilität zu achten.

So vermeidest Du, möglicherweise schon nach kurzer Zeit erneut investieren zu müssen.

Welches Gerät ist für mich sinnvoll?

Freizeitpilot

Ein kompaktes Gerät mit FANET, FLARM und ADS-L-Unterstützung ist meistens ausreichend.

Hike-&-Fly-Pilot

Gewicht, Akkulaufzeit und Packmass spielen eine besonders grosse Rolle.

Ein kompaktes Gerät wie das SKYTRAXX 5 Mini kann hier interessant sein.

XC-Pilot

Für Streckenflieger lohnt sich ein Instrument mit:

  • grossem Display
  • guter Kartendarstellung
  • Luftraumwarnung
  • Verkehrsdarstellung
  • FANET
  • FLARM
  • ADS-L
  • Navigation und XC-Funktionen

Hier sind beispielsweise SKYTRAXX 5 oder das XC-Tracer-Maxx III interessant.

Brauche ich zusätzlich weiterhin FLARM?

ADS-L macht FLARM aktuell nicht automatisch überflüssig.

Bis die neue Infrastruktur und ADS-L entsprechend weit verbreitet sind, bleiben bestehende Systeme wie FLARM und FANET wichtig.

Gerade deshalb ist ein Gerät interessant, das mehrere Technologien gleichzeitig unterstützt.

Auch das BAZL empfiehlt, bestehende Systeme während des Übergangs weiterzuverwenden.

Ersetzt ADS-L das visuelle Ausschauhalten?

Nein.

Elektronische Sichtbarkeit ist ein zusätzliches Sicherheitsinstrument.

Das klassische Prinzip: Sehen und ausweichenbleibt weiterhin gültig.

Kein elektronisches System kann garantieren, dass jeder andere Luftraumteilnehmer erkannt wird.

ADS-L, FLARM und FANET erhöhen die Situational Awareness, ersetzen aber niemals die aktive Luftraumbeobachtung.

Fazit: ADS-L wird für Schweizer Gleitschirmpiloten immer wichtiger

Die elektronische Sichtbarkeit ist eine der wichtigsten technischen Entwicklungen im Schweizer Luftraum der kommenden Jahre.

Mit FASST-CH verfolgt das BAZL das Ziel, den Schweizer Luftverkehr stärker elektronisch zu vernetzen.

Für Gleitschirmpiloten spielt dabei insbesondere ADS-L Out eine zentrale Rolle.

Wer heute ein neues Variometer kauft, sollte deshalb auf folgende Punkte achten:

  • ADS-L-Unterstützung
  • FANET
  • FLARM
  • mögliche ADS-L-Freischaltung
  • aktuelle Firmware
  • gute Verkehrsdarstellung
  • zuverlässige Navigation

Besonders interessant sind Geräte, die mehrere dieser Technologien in einem Instrument kombinieren.

So bist Du nicht nur für die aktuellen Anforderungen gut gerüstet, sondern auch für die weitere Entwicklung der elektronischen Sichtbarkeit im Schweizer Luftraum.

Gesetzgebung Schweiz

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat bestätigt, dass die elektronische Sichtbarkeit (E-Conspicuity) mittels ADS-L in der Schweiz voraussichtlich ab Mitte 2027 für alle Luftraumteilnehmenden obligatorisch wird. Für Hängegleiter ist anschliessend eine Übergangsfrist von einem Jahr vorgesehen. Das Ziel des FASST-CH-Programms ist es, den gesamten Luftverkehr bis 2028 lückenlos elektronisch sichtbar zu machen.

Zeitlicher Ablauf

  • Mitte 2027: Geplante Veröffentlichung und Inkrafttreten der neuen Verpflichtung für die elektronische Sichtbarkeit.
  • + 1 Jahr Übergangsfrist: Gilt speziell für Hängegleiter nach Einführung des Mandats.
  • Bis 30. November 2026: Dies ist die entscheidende Frist beim BAZL für Gesuche um finanzielle Unterstützung (Subventionen aus der Spezialfinanzierung Luftverkehr), da eine Förderung gesetzlich nur für freiwillige Nachrüstungen vor Inkrafttreten der Pflicht gewährt werden kann.

Aktuelle Geräte

  • Skytraxx 5 (Version 2025) mit Fanet & FLARM & ADS-L ready – ein bewährtes, modernes Variometer mit integriertem FANET & FLARM, hoher Sensorpräzision und guter Anzeige, ideal für Gleitschirm‑ oder Hängegleiter‑Piloten, die Kollisionswarnung und Luftraum‑Überwachung wollen.
    • mit kostenpflichtigem upgrade aktivierbar --> Link
  • Skytraxx 5 (ab Version 2026) mit Fanet & FLARM & ADS-L– ein bewährtes, modernes Variometer mit integriertem FANET & FLARM & ADS-L, hoher Sensorpräzision und guter Anzeige, ideal für Gleitschirm‑ oder Hängegleiter‑Piloten, die Kollisionswarnung und Luftraum‑Überwachung wollen.
    • integriert--> Link
  • Skytraxx 5 mini (Version 2025)Fanet & FLARM & ADS-L ready– leichte, kompakte Variante; praktisch für Hike & Fly oder wenn du möglichst wenig Gewicht mitnehmen willst, dabei aber trotzdem FLARM und FANET nutzen möchtest.
    • mit kostenpflichtigem upgrade aktivierbar --> Link
  • Skytraxx 5 mini (Version 2026)Fanet & FLARM & ADS-L – leichte, kompakte Variante; praktisch für Hike & Fly oder wenn du möglichst wenig Gewicht mitnehmen willst, dabei aber trotzdem FANET & FLARM & ADS-L nutzen möchtest.
    • integriert --> Link
  • Air3 7.35+ mit Fanet & FLARM & ADS-L ready – ein multifunktionales „Cockpit“-Device auf Android‑Basis mit grossen Display, GPS/Navigationsfunktionen und FLARM/FANET‑Integration. Besonders interessant, wenn du ein vielseitiges Gerät bevorzugst, das auch Navigation und Aufgaben‑Management übernimmt. 
    • mit update aktivierbar --> Link
  • XC Tracer Maxx 2 mit Fanet & FLARM & ADS-L ready– kleineres high-end‑Instrument mit kleinerem Display als das 3er, ebenfalls geeignet für XC‑ & Streckenflieger, mit hoher Funktionalität, präzise Daten und Navigation. 
    • mit update aktivierbar --> Link
  • XC Tracer Maxx 3 mit Fanet & FLARM & ADS-L– high-end‑Instrument, geeignet für XC‑ & Streckenflieger, wenn du maximale Funktionalität, präzise Daten und gute Navigation suchst. 
    • integriert --> Link

Übersichtstabelle

Gerät ADS-L Out ADS-L In FLARM FANET Zielgruppe
XC Tracer Maxx III ✅ Ja ✅ Ja ✅ Ja ✅ Ja XC, Wettkampf, ambitionierte Streckenpiloten
XC Tracer Mini V ✅ Ja ✅ Ja ✅ Ja ✅ Ja Hike & Fly, XC, Leichtausrüstung
SKYTRAXX 5 ✅ Ja ❌ Nein ✅ Ja ✅ Ja XC, Freizeit, anspruchsvolle Piloten
SKYTRAXX 5 Mini ✅ Ja ❌ Nein ✅ Ja ✅ Ja Hike & Fly, Freizeit, kompakte Ausrüstung
Syride SYS'Evolution V2 ADS-L ✅ Ja ❌ Nein ❌ Nein ❌ Nein XC, Navigation, Piloten mit grossem Display

Häufige Fragen zu ADS-L bei Gleitschirmen

Wird ADS-L für Gleitschirme in der Schweiz Pflicht?

Das BAZL plant, im Verlauf 2027 eine Pflicht zur elektronischen Sichtbarkeit einzuführen. Danach ist eine einjährige Übergangsfrist vorgesehen. Die endgültige Regelung ist derzeit noch nicht verabschiedet und kann sich deshalb noch ändern.

Was braucht ein Gleitschirm für ADS-L?

Nach aktueller Empfehlung des BAZL ist für Gleitschirme insbesondere ADS-L Out relevant. Damit sendet das Gerät die eigene Position und macht den Gleitschirm elektronisch sichtbar.

Ist FLARM das Gleiche wie ADS-L?

Nein. FLARM konzentriert sich stärker auf Verkehrsinformationen und Kollisionswarnung. ADS-L ist primär ein Standard für elektronische Sichtbarkeit.

Brauche ich FANET noch, wenn ich ADS-L habe?

Aktuell ja beziehungsweise ist FANET weiterhin sinnvoll. Das BAZL empfiehlt ausdrücklich, bestehende Systeme wie FANET und FANET+ während der Übergangsphase weiterzuverwenden.

Kann ein älteres Variometer ADS-L bekommen?

Teilweise ja. Viele aktuelle Geräte können ADS-L durch Firmware, Softwareupdate oder Freischaltung erhalten. Die Kompatibilität muss für jedes Modell separat geprüft werden.

Ist ADS-L alleine ein Kollisionswarnsystem?

Nein. ADS-L erhöht die elektronische Sichtbarkeit. Welche Verkehrsinformationen und Warnfunktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Gerät und dessen Empfangsmöglichkeiten ab.

Welche ADS-L Variometer sind für Gleitschirme interessant?

Aktuelle Geräte von SKYTRAXX, XC Tracer und anderen Herstellern bieten je nach Modell ADS-L beziehungsweise eine entsprechende Nachrüstoption. Entscheidend ist immer die genaue Geräteversion.

Sollte ich beim Kauf eines Variometers heute auf ADS-L achten?

Ja. Wer ein neues Variometer kauft, sollte ADS-L-Kompatibilität inzwischen als wichtiges Kaufkriterium berücksichtigen.

Liebe Grüsse

Euer Paragliding24.ch Team

We Love Paragliding ❤️